Es war einmal ...
Die Kurzgeschichte zum Fördermittel-Café Reutlingen
Das neue Jahr 2010 hat begonnen. Wie jedes Jahr sieht man auf der Achalm, dem Hausberg der Reutlinger, die bunten Raketen um Mitternacht in den Himmel schießen. Für das Team des Fördermittel-Café beginnt das neue Jahrzehnt mit einem Weißwurst-Neujahrsempfang. Dabei feiern wir sowohl unser größeres Team und die neue Website. Und sicherlich erzählt man sich auch von den kleineren und größeren Geschichten, wie alles zum Fördermittel-Café geführt hat.
Damit Sie diesen Geschichten auch etwas lauschen können, haben wir sie für Sie niedergeschrieben. Es beginnt im Jahr 2004, dem Jahr, in welchem Griechenland unter der Führung des deutschen Trainers Otto Rehagel zum ersten Mal Fußball-Europameister wurde und damit die größte Sensation in der 44-jährigen EM-Geschichte besiegelt.
Das Jahr 2004: die ersten Schritte eines neugegründeten Unternehmens
Ein kleiner, weißer Blechcontainer mitten auf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft Reutlingen.
Der Marketingstudierte Thorsten Ströher und sein Kollege Volker Langner, Experte für Controlling und Finanzen, wagen etwas Neues. Sie beschliessen, etwas Spezielles in Marketing und Vertrieb für mittelständische Unternehmen zu entwickeln. Interessante kleine und mittlere Unternehmen sollen es künftig leichter haben, schneller neue Kunden zu gewinnen. Das war die Mission.
Beide Gründer konnten unterschiedlicher nicht sein. Ströher ist der Visionär, der vieles wagt, Langner der Realist, der gut rechnen und bremsen kann. Langner redet wenig, Ströher erzählt Geschichten. Aber irgendwie gings.
Das Jahr 2004 war die Geburtsstunde der GMBR, der "Gesellschaft MittelstandsBegleitung Reutlingen", und somit auch des späteren Fördermittel-Cafés in Reutlingen.
Die Unterstützung der Stadt Reutlingen, hier das Amt für Wirtschaft und Immobilien, sowie der Hochschule Reutlingen haben der Firmengründung gut getan.
2005: Eine neue Ära beginnt: Die erste Frau kommt in das von Männerhand geführte Unternehmen
Die diplomierte Betriebswirtin Andrea Schneider wird Teil des Teams der GMBR Reutlingen. Das war schon recht gewöhnungsbedürftig, aber die weibliche Intuition hat eben auch ihre Vorteile im Business.
Und was interessant war: Mit Frau Schneider kam wieder eine gänzlich andere Persönlichkeit, ein anderes Temperament, in das Unternehmen. Der Mix wurde spannender.
Um eines klarzustellen: Wir brauchten keine Frau fürs Kaffeekochen. Das war bisher immer Männderdomäne. Und die Kaffeemaschine für 9,95 vom Aldi hat uns das Leben einfach gemacht. Sie läuft und läuft und läuft.
2006: Die GMBR gedeiht und bekommt gute Mitarbeiterinnen im neuen Büro
Die GMBR verlässt den Brutkasten im Schoße der Hochschule Reutlingen. In den alt-ehrwürdigen Mauern des Burkhardt+Weber-Firmengebäudes entsteht das neue Büro der GMBR. Die erste "richtige" Mitarbeiterin mit Anstellung ist Maren Haldenwang. Bis heute ist sie bei uns, und wird immer diesen Sonderstatus der "Ersten" bei der GMBR innehaben. Das ist etwas Besonderes.
Jeder weiß, wie der erste Mensch hieß, der den Atlantik mit einem Flugzeug überquerte. Aber keiner kennt den zweiten....
2006-2008 Die GMBR gewinnt an Dynamik und Drehmoment
Die Entwicklung verläuft positiv. Selbstverständlich gehören bei jedem Unternehmen Höhen und Tiefen zur Geschichte. Auch ein Held muss viel ertragen....
Doch am Schluss gewinnt das Gute. Stück für Stück erkämpft sich die GMBR ihren Platz im Markt. Neue Mitarbeiter kommen dazu und gehen kräftig zur Hand.
Auch beim RKW Baden-Württemberg hat unsere Berater-Art Anklang gefunden. Die GMBR wird zum akkreditierten Unternehmen zur Beratung kleiner und mittelständischer Unternehmen.
In der Zwischenzeit kommt auch etwas der Stolz auf: die GMBR ist die größte Firmengründung aus der Hochschule Reutlingen heraus. Wow.
2008: Die GMBR zieht in die Metzgerstraße an der Marienkirche in Reutlingen
Ausgestattet mit einem 2-Achsen-Anhänger und einer zugkräftigen Maschine werden die Schränke, schweren Tische und zahlreichen Büro-Accessoires in das neue Büro transportiert.
Es war ein harter Akt, wie man ihn nicht so oft im Leben durchführt. Rückengeschädigt aber mit Freude bezieht die GMBR das neue Büro in der Straße der Kaufleute, der Metzgerstraße 59.
Der Fisch Nemo schwimmt nicht im kleinen Büro-Aquarium, aber dafür viele schöne bunte kleine Fischlein, die Thorsten Ströher liebevoll pflegt.
2009: Das Fördermittel-Cafe wird zur Institution
Volker Langner, der kühle Rechner im GMBR-Team, war früher als Banker einer großen deutschen Bank für die Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen tätig.
Die richtigen Finanzen liegen im Blut. Schon lange hatte er sich mit dem Thema "Fördermittel und Zuschüsse" für Unternehmen beschäftigt.
Und da die Unterstützung der mittelständischen Unternehmen zur Geschichte der GMBR zählt, wurde das Fördermittel-Café als sinnvolle und passende neue Einrichtung der GMBR ins Leben gerufen.
2009: Mit Reinhard Stück kommt ein Ingenieur ins Team
Reinhard Stück ist Diplom Ingenieur und ein außergewöhnlich sympathischer Mensch. Er ist Geschäftsführer der 4L-Gruppe, ein Unternehmen, welches die Prozesse in Produktion und Logistik in mittelständischen Unternehmen zu Höchstleistungen führt.
Zuvor war er jahrelang Verantwortlicher für das Deutschlandgeschäft eines großen Beratungsunternehmens. Und beim Daimler war er im Produktionsmanagement tätig.
Heute gehört er auch ins Team des Fördermittel-Café. Das passt prima, weil er die Fördermittel und Zuschüsse für Produktions- und Entwicklungsprojekte aus dem Effeff beherrscht.
Januar 2010: Hereinspaziert – Freude am Unternehmen
In der Zwischenzeit hat das Fördermittel-Café schon zahlreiche Zuschüsse und Fördermittel für die unterschiedlichsten Unternehmen verwirklicht und bestens im Sinne der Kundenunternehmen verwaltet.
Am 11. Januar begrüßt das Team des Fördermittel-Cafés in einem Festakt das neue Jahr, und feiert offiziell die Einführung der neuen Website www.foerdermittel-cafe.de.
Im Februar 2010: Juristen kommen ins Café
Ob beim Markenschutz, im Internet, bei Werbekampagnen etc. – Der Markt von heute ist auch ein Dschungel voller Gefahren. Daher ist ein Begleitschutz durch pfiffige Anwälte eine wichtige Reiseversicherung.
Für den Beraterkreis und als Vereinsmitglieder konnten wir die Juristen Dr. Felix Buchmann und Michael Stefan gewinnen. Sie sind Inhaber der Kanzlei Alber Buchmann Stefan.
Im März 2010: Ingenieur Gerd Maier fährt vor
Von einem Ingenieur für Produktions- und Qualitätsmanagement erwartet man eigentlich schon, dass er selbst ein Tüftler und Schrauber ist. Und so ist es auch bei Gerd Maier, Dipl.-Ingenieur (FH).
"Fahre gerne Motorrad" – so heißt es auf seiner Website. Im Verein freuen wir uns jetzt, wenn Ingenieur Maier zu Vereinssitzungen mit dem Motorrad vorfährt.
März 2010: Der Verein erblickt das Licht der Welt
Es ist schon ein ergreifender Moment, wenn etwas Neues entsteht. Letzlich erinnert es auch an die Geschichte vom Leben selbst. 7 sollt ihr sein – dies war so am 9.3.2010, als feierlich die Vereinsgründung unter den Vereinsmitgliedern unterzeichnet wurde.


